Freitag, 3. Juni 2016

Der Feminismus regt sich eh nur noch über jedes kleinste Pipapo auf...

Heute wird es Zeit für meinen ersten richtigen Post auf diesen Blog, ich treibe mich sehr regelmäßig auf Twitter herum, Twitter ist in der Hinsicht ein wahnsinnig gute Inspirationsquelle, denn es wird in nur 140 Zeichen über einfach alles geschrieben.
Und so ist auch Feminismus und Sexismus immer ein Thema und das nicht nur von den leuten die es Befürworten sondern auch von den Leuten, die Twitter dazu nutzen Hass zu streuen.
Oder uns zu erklären, für welch ein Blödsinn wir uns doch alles einsetzen..

Ich hab schon sehr häufig gelesen, dass das was wir fordern doch zeimlich unwichtig ist. Grüne Ampelmännchen und -weibchen? Wer braucht denn das kostet nur Geld! Sexistische Ü-Eier die Mädchen und Jungen noch einmal ganz klar zeigen, dass sie auf jeden Fall anders sind und zu sein haben, ist doch egal..
Die Liste lässt sich ziemlich weit fortführen. Immer wieder heißt es dann, dass es mit der Gleichberechtigung ja anscheinend gelklappt hat, wenn das die einzigen Themen sind über die man sich noch aufregen kann.
Weit gefehlt, denn jede Kleinigkeit trägt einfach dazu bei, dass wir nicht vorankommen und das die Nächste Generation in die gleichen vorgefertigten Rollen gestoßen werden, wie eins viele von uns.

Aber heute geht es gar nicht um uns und die Wichtigkeit unserer Themen, wobei eigentlich doch, denn der Vorfall zeigt einfach nur wieder, dass Empathie und Weitsicht für viele einfach ein Fremdwörter sind. Denn es geht um unseren tollen "Genderwahn", expliziter gesagt, wie der "Genderwahn" unsere Sprache verhunzt.
Angefangen hat alles mit diesem Tweet:


Die Landesregierung erstellt einen Tweet, das besondere ist der *, wir wissen alle wofür es steht, es soll alle Menschen mit einbeziehen, die sich nicht als männlich oder wiblich definieren wollen oder können. Ein weglassen des Sterns stellt im großen und ganzen einen Auschluss all dieser Menschen dar.

Aber es gibt natürlich wichtigeres als alle Menschen mit einzubeziehen, Diskrimierung von einzelnen Personen? Ist doch nicht so schlimm, schlimmer ist ja wohl die deutche Sprache, die durch den * Stern natürlich einen massiven Schaden erleidet.
Das  scheint zumindest die CDU aus BW so zu empfinden:


Aber nicht nur die sind dagegen, sondern auch viele weitere Twitter-Nutzer*innen beschweren sich lauthals über diesen Genderwahn, da haben wir ihn wieder.. Es störe den Lesefluss, es sei doch echt unwichtig oder grammikalisch nicht korrekt. Eigentlich nur sinnloses Geblubber, sorry.

Man will uns sagen, wir hätten keine Probleme wenn wir uns über sogenannte "Kleinigkeiten" aufregen, aber sobald es um ein * geht, dann schießt die Gegenseite mit Feuer und sieht darin... eine Gefahr, eine Bleidigung, einen Untergang? Okay, ich mag übertreiben, aber ehrlich gesagt mit erschließt es sich einfach nicht was gegen ein * spricht und was dagegen spricht, neben der männlichen Form auch die weibliche aufzuführen.
Es gibt die natürlich immer diejenigen abseits des männlichen Geschlechts, die sich nicht darin stören wenn man sie nicht direkt einschließt, weil sie sich einfach auch vom Begriff "Bürger" angesprochen fühlen und das ist für mich auch okay, aber es gibt eben auch die anderen.

Außerdem, die Sprache ist immer im Wandel natürlich und vor allem wenn sich das Verhältnis der Geschlechter wandelt, ist auch die Sprache davon betroffen und das ist gut so, vor allem kenne ich persönlich kaum einen Mann der es okay fände wenn ich ihn als Bürgerin bezeichnen würde und das ist auch deren gutes Recht, also ist es auch das Recht von jedem anderen Menschen, das die richtige Bezeichnung angewandt wird!

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