Freitag, 24. Juni 2016

Wenn die alten die Zukunft der jungen bestimmen. #brexit

Heute ist ein historischer Tag, doch ob es ein guter ist, ist stark zu bezweifeln.
GB entscheidet sich gegen den Verbeib in der EU und das mit einem relativ knappen Ergebnis von 51,9%.
48,1% der Menschen waren für den verbleib und wurden bitter enttäuscht, mir tun diese Menschen leid und ich fühle mich unheimlich betroffen wenn ich daran denke, was auf sie zukommen wird.
Ich bin ehrlich, auch für uns und Europa wird das sicherlich seine Auswirkungen haben, diese schätze ich aber als weitaus geringer ein und meine Sorge fällt da nicht allzu groß aus.
Aber GB hat entschieden und die Auswirkungen sind nicht abzusehen, aber schon jetzt spürbar.  Der Pfund ist so schwach wie seit 31 Jahren nicht mehr und die Nation ist gespalten.
Während England und Wales mehrheitlich gegen die EU gestimmt haben, sieht es bei Nordirland und Schottland ganz anders aus und die Frage komtm auf wie diese Länder nun handeln werden.
Aber das was mich am traurigsten stimmt ist wirklich, dass die alten über die Zukunft entschieden haben, die den jungen Menschen gehört!



Diese Grafik zeigt sehr genau, dass die jungen Menschen in Europa bleiben wollen, ein ernüchterndes Ergebnis, die Menschen die am meisten von den Auswirkungen zu spüren haben müssen sich mit dem Ergebnis zufrieden geben und es hinnehmen.
Ein trauriges und niederschmetterndes Ergebnis.

Freitag, 3. Juni 2016

Der Feminismus regt sich eh nur noch über jedes kleinste Pipapo auf...

Heute wird es Zeit für meinen ersten richtigen Post auf diesen Blog, ich treibe mich sehr regelmäßig auf Twitter herum, Twitter ist in der Hinsicht ein wahnsinnig gute Inspirationsquelle, denn es wird in nur 140 Zeichen über einfach alles geschrieben.
Und so ist auch Feminismus und Sexismus immer ein Thema und das nicht nur von den leuten die es Befürworten sondern auch von den Leuten, die Twitter dazu nutzen Hass zu streuen.
Oder uns zu erklären, für welch ein Blödsinn wir uns doch alles einsetzen..

Ich hab schon sehr häufig gelesen, dass das was wir fordern doch zeimlich unwichtig ist. Grüne Ampelmännchen und -weibchen? Wer braucht denn das kostet nur Geld! Sexistische Ü-Eier die Mädchen und Jungen noch einmal ganz klar zeigen, dass sie auf jeden Fall anders sind und zu sein haben, ist doch egal..
Die Liste lässt sich ziemlich weit fortführen. Immer wieder heißt es dann, dass es mit der Gleichberechtigung ja anscheinend gelklappt hat, wenn das die einzigen Themen sind über die man sich noch aufregen kann.
Weit gefehlt, denn jede Kleinigkeit trägt einfach dazu bei, dass wir nicht vorankommen und das die Nächste Generation in die gleichen vorgefertigten Rollen gestoßen werden, wie eins viele von uns.

Aber heute geht es gar nicht um uns und die Wichtigkeit unserer Themen, wobei eigentlich doch, denn der Vorfall zeigt einfach nur wieder, dass Empathie und Weitsicht für viele einfach ein Fremdwörter sind. Denn es geht um unseren tollen "Genderwahn", expliziter gesagt, wie der "Genderwahn" unsere Sprache verhunzt.
Angefangen hat alles mit diesem Tweet:


Die Landesregierung erstellt einen Tweet, das besondere ist der *, wir wissen alle wofür es steht, es soll alle Menschen mit einbeziehen, die sich nicht als männlich oder wiblich definieren wollen oder können. Ein weglassen des Sterns stellt im großen und ganzen einen Auschluss all dieser Menschen dar.

Aber es gibt natürlich wichtigeres als alle Menschen mit einzubeziehen, Diskrimierung von einzelnen Personen? Ist doch nicht so schlimm, schlimmer ist ja wohl die deutche Sprache, die durch den * Stern natürlich einen massiven Schaden erleidet.
Das  scheint zumindest die CDU aus BW so zu empfinden:


Aber nicht nur die sind dagegen, sondern auch viele weitere Twitter-Nutzer*innen beschweren sich lauthals über diesen Genderwahn, da haben wir ihn wieder.. Es störe den Lesefluss, es sei doch echt unwichtig oder grammikalisch nicht korrekt. Eigentlich nur sinnloses Geblubber, sorry.

Man will uns sagen, wir hätten keine Probleme wenn wir uns über sogenannte "Kleinigkeiten" aufregen, aber sobald es um ein * geht, dann schießt die Gegenseite mit Feuer und sieht darin... eine Gefahr, eine Bleidigung, einen Untergang? Okay, ich mag übertreiben, aber ehrlich gesagt mit erschließt es sich einfach nicht was gegen ein * spricht und was dagegen spricht, neben der männlichen Form auch die weibliche aufzuführen.
Es gibt die natürlich immer diejenigen abseits des männlichen Geschlechts, die sich nicht darin stören wenn man sie nicht direkt einschließt, weil sie sich einfach auch vom Begriff "Bürger" angesprochen fühlen und das ist für mich auch okay, aber es gibt eben auch die anderen.

Außerdem, die Sprache ist immer im Wandel natürlich und vor allem wenn sich das Verhältnis der Geschlechter wandelt, ist auch die Sprache davon betroffen und das ist gut so, vor allem kenne ich persönlich kaum einen Mann der es okay fände wenn ich ihn als Bürgerin bezeichnen würde und das ist auch deren gutes Recht, also ist es auch das Recht von jedem anderen Menschen, das die richtige Bezeichnung angewandt wird!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Lets Talk about Feminism

Für viele ist es ein leidiges Thema, man könnte beinahe meinen es geht eine gewisse Angst herum wenn es um den Feminismus geht.
Für mich ist der Feminismus wichtig, damit Frauen UND Männer alle Freiheiten bekommen die ihnen zustehen, damit wir auf allen Ebenen gleiche Berechtigung erfahren.
Das heißt für Frauen, gleiche Chancen im Job was natürlich vor allem heißt gleiche Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten. Denn die sind nicht gegeben, egal wie sehr man versucht den Frauen einzureden es läge nur an einem selbst und nicht am Geschlecht..
Für Männer heißt es, gleiche Rechte im familiären Bereich. Im Falle einer Trennung sind die Väter die leidwesenden, denn in der Regel sind es sie, die nur alle 14 Tage einen Anspruch auf ihr Kind haben. Viel zu wenig und auch die Sorgerecht Verteilung zielt meist darauf ab, dass ein Kind zu ihrer/seiner Mutter gehört, egal ob es nun die bessere Wahl wäre oder nicht.
Das sind beides natürlich nur Beispiele, denn leider sind das nicht die einzigen Probleme die sich in unserer Geselschaft auftun.

Mir als Feministin geht es also nicht nur um mich als Frau, auch wenn das Augenmerk auch für mich darauf liegt, weil ich wesentlich mehr Probleme dort sehe und gerade der sogenannte Alltagssexismus ist etwas, das mich sehr beschäftigt und ich denke, ich werde hier auch viel darüber reden.
Ich hege nicht den Anspruch an mich professionell zu erscheinen, ich möchte einfach meine Stimme des Feminismus nutzen und meine Gedanken zu den Dingen auf der Welt teilen, denn jeder von uns hat eine Stimme und man muss kein Jounalist oder Ähnliches sein um sie zu erheben.

Und in Zeiten in dem der Feminismus viel Aufmerksamkeit bekommt, aber sich vor allem auch den blanken Hass stellen muss, ist es für mich wichtig zu sagen: Ja ich bin eine Feministin und das aus gutem Grund!